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Marc Bischofberger belegt beim Skicross-Weltcup im kanadischen Nakiska den 3. Rang. Der Appenzeller Weltcup-Leader wird im Final der Olympia-Hauptprobe um ein noch besseres Resultat gebracht.

Bischofberger fuhr nach gutem Start auf dem 2. Rang, ehe ein gewagtes Überholmanöver des Kanadiers Kevin Drury zu einem Sturz führte und den Schweizer aus der Entscheidung nahm. Profiteur des Crashs war der ungeschoren davongekommene Deutsche Paul Eckert, der seinen ersten Weltcup-Sieg feierte. Zweiter wurde der Österreicher Christoph Wahrstötter.

Trotz des unfreiwilligen Abgangs konnte Bischofberger, der davor in drei Rennen in Nakiska noch nie die Viertelfinals überstanden hatte, seine Führung in der Gesamtwertung durch den vierten Podestplatz der Saison ausbauen. Er führt bei drei noch ausstehenden Rennen mit 128 Punkten Reserve auf Titelverteidiger und Olympiasieger Jean-Frédéric Chapuis.

Die übrigen Schweizer waren spätestens im Viertelfinal gescheitert. Für die Verteilung der vier Olympia-Tickets wird sich Swiss-Ski nun unter zumindest fünf Athleten entscheiden müssen, die die Kriterien für ein Aufgebot für Pyeongchang erfüllt haben.

Bei den Frauen schieden die WM-Zweite Fanny Smith und Sanna Lüdi in der ersten K.o.-Runde aus. Das Duo ist für die Olympischen Spiele gesetzt.

Abermals in einer eigenen Liga fuhr in Nakiska die Schwedin Sandra Näslund. Nach dem sechsten Sieg im achten Rennen ist der Weltmeisterin von 2017 der erstmalige Triumph in der Gesamtwertung kaum mehr zu nehmen. Der Vorsprung auf die Deutsche Heidi Zacher beträgt satte 246 Zähler.

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SDA-ATS