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Marek Suchys negative Erfahrungen mit Nordirland

Marek Suchy kennt die Schwierigkeit des Unterfangens, gegen Nordirland spielen zu müssen, aus eigener Erfahrung.

Der Basler Innenverteidiger holte mit Tschechiens Nationalteam in den Duellen in der WM-Qualifikation einen Punkt und blieb dabei ohne Torerfolg.

Suchy, der Captain des FC Basel, führte Tschechiens Nationalmannschaft vor dem 0:0 in Prag am 4. September 2016 ebenso aufs Feld wie genau ein Jahr später beim 0:2 in Belfast. In letzterer Partie verspielten die Tschechen die letzte rechnerische Möglichkeit, noch auf den 2. Platz in der Gruppe hinter Weltmeister Deutschland vorzustossen.

Sie kassierten beide Tore im Windsor Park nach Standards: einmal durch einen Kopfball von Jonny Evans nach einem Corner, einmal durch einen direkt verwandelten Freistoss von Chris Brunt. "Typisch nordirisch eben", sagt Suchy. "Oder typisch britisch. Am gefährlichsten waren sie gegen uns bei stehenden Bällen oder bei Einwürfen. Das wird auch gegen die Schweiz nicht anders sein."

Wenn der 29-jährige Abwehrstratege mit der Erfahrung aus 35 Länderspielen von diesen beiden Partien gegen Nordirland erzählt, sind das - ohne es negativ zu werten - keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Er schwärmt von der "begeisternden Atmosphäre" in Nordirland, warnt vor den Stärken ("viel Herz und Kampf um jeden Ball") und vor der sehr defensiven Ausrichtung.

"Die Nordiren spielten gegen uns im 5-4-1, wobei sich die beiden Aussenverteidiger kaum in die Angriffe einschalteten und entsprechend defensiv standen", so Suchy. "Vorne wartet der einzige Stürmer mit dem Rücken zum Tor auf weite Zuspiele, die er möglichst lange halten soll."

Im Hinspiel hiess dieser Stürmer Kyle Lafferty. Der ehemalige Sittener hat seine Stärken im Gegensatz zum im Rückspiel eingesetzten Conor Washington eher in der Physis als in der Geschwindigkeit. Überdies blieb Suchy auch Nordirlands Mittelfeldlenker Steven Davies in Erinnerung. "Er hält den Ball ausgezeichnet am Fuss und ist stark in Dribblings." Am meisten Probleme habe Tschechien mit den engen Räumen bekundet. "One-touch-Fussball war nicht möglich."

Suchy glaubt, dass die Schweiz siegreich aus den beiden Duellen hervorgehen wird. "Bei Nordirland kam in den meisten Spielen die gleiche Formation zum Einsatz. Die Automatismen sitzen also. Es wird nicht leicht, aber die individuelle Klasse wird sich durchsetzen." Viele rasche Seitenwechsel könnten zum Erfolg führen, Kreativität im offensiven Mittelfeld und Druck auf den Aussenbahnen. "Es braucht überraschende Momente. Für solche Momente kann zum Beispiel Xherdan Shaqiri sorgen."

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