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Die kanadische Autorin Margaret Atwood hat am Sonntagmittag in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen. (Rechts der Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmueller, links der Frankfurter Bürgermeister Peter Feldmann).

Keystone/EPA/ARMANDO BABANI

(sda-ats)

Die kanadische Autorin Margaret Atwood hat am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche den renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen. Die Auszeichnung ist mit 25'000 Euro dotiert und wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse vergeben.

Die Auszeichnung gibt es seit 1950. Atwood (77) ist erst die zehnte Frau, die den Preis bekommt. Die Erzählerin wurde für "Humanität, Gerechtigkeitsstreben und Toleranz" in ihrem umfangreichen Schaffen geehrt. In ihren Romanen und Sachbüchern habe Atwood immer wieder politisches Gespür und Hellhörigkeit für gefährliche unterschwellige Entwicklungen und Strömungen gezeigt, begründete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Vergabe.

Die Laudatio hielt die aus Österreich stammende Berliner Autorin Eva Menasse. Sie nannte Atwoods Erzählungen "realistisch, wahrhaftig, und immer ein wenig beispielhaft". Ihr Werk zeige besonders gut, "wie Literatur sein muss, um auch eine politische Wirkung zu entfalten".

Börsenvereinsvorsteher Heinrich Riethmüller würdigte Atwood als "Mahnerin für Frieden und Freiheit". Mit ihren Romanen öffne die Autorin uns die Augen dafür, "wie düster eine Welt aussehen kann, wenn wir unseren Verpflichtungen für ein friedliches Zusammenleben nicht nachkommen".

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SDA-ATS