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Markenhandel beklagt Dominanz von Grossverteilern und Discountern

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 16:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Interlaken - Die Rahmenbedingungen für Markenartikel im Schweizer Detailhandel verschlechtern sich zusehends: Die Grossverteiler Coop und Migros würden den Markt beherrschen und die Discounter aus Deutschland die Preisspirale nach unten antreiben, klagt die Branche.
Umso wichtiger werde für Schweizer Markenhersteller, sich alternative Standbeine aufzubauen und die bewährte Vertriebs- und Kommunikationskanäle ergänzen, stellt die Branchenorganisation Promarca fest.
Vor allem das Internet werde zu einem bedeutenden Standbein der Zukunft. Dies sei zudem eine Chance, weil von den Grossverteilern nur noch Coop über ein umfassendes Marken-Sortiment verfüge.
Die neu im Markt auftretenden Discounter brächten die Markenhersteller mit ihrer Tiefpreispolitik in Bedrängnis: "Das beste Beispiel dafür ist der momentane Marken-Preiskampf. Markenartikel werden missbraucht, um Lockvogel-Werbung zu betreiben", sagt Anastasia Li-Treyer, Direktorin von Promarca.
Das Geld für solche Aktionen werde vornehmlich von den Lieferanten eingefordert. Zum Preisdruck erschwerend hinzu komme eine steigende Zahl an Eigenmarken und schädigende Produktnachahmungen.

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