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Martin Fuchs im Sattel von Clooney gelingt beim Longines Grand Prix, der Hauptprüfung vom Freitag bei der Dernière des Mercedes-Benz CSI in Zürich, die erfolgreiche Titelverteidigung.

"Ich widme diesen Sieg meinen Götti Willi Melliger", sagte der 25-jährige Zürcher mit leicht stockender Stimme. Der frühere Weltklasse-Springreiter, der mit Calvaro Reitsportgeschichte schrieb, starb Mitte Januar im Alter von 64 Jahren. Melliger hatte grossen Anteil an Fuchs' Aufstieg in die Weltelite.

Der Sieger wurde seiner Favoritenrolle gerecht, auch die Buchmacher hatten ihn in der mit 100'000 Franken dotierten Prüfung als Nummer 1 gesehen. Fuchs nahm mit dem Schimmel Clooney sein bestes Pferd aus dem Stall und enttäuschte nicht. Zunächst hatte er als einziger der 14 gestarteten Schweizer das Stechen erreicht, danach liess er seine sechs Konkurrenten in der Kurzentscheidung hinter sich. Mit 56 Hundertstel Vorsprung setzte sich Fuchs vor dem Italiener Luca Maria Moneta auf Connery durch. Der drittklassierte Ire Bertram Allen mit Gin Chin zeigte ebenfalls zwei fehlerfreie Umgänge.

"Ich sah Lucas Ritt auf dem Monitor und wusste, dass ich noch schneller sein kann", sagte Fuchs. Über die ersten drei Hindernisse holte der Schweizer Schlussreiter einen Vorsprung heraus, den er nicht mehr preisgab. Fuchs ritt innert zwei Wochen zum zweiten grossen Sieg. Zuletzt hatte er sich ebenfalls mit Clooney beim Grand Prix am CSI Basel durchgesetzt.

Vor Jahresfrist hatte Fuchs noch mit Chaplin triumphiert. Das Pferd verletzte sich vergangenen Mai, ist aber gemäss seinem Reiter wieder fit. Clooney erhält nach Zürich eine Pause von zwei Monaten. Mit Cool and Easy verfügt die Stammkraft der Schweizer Equipe seit kurzer Zeit über ein drittes Top-Pferd.

Auch in den kleineren Prüfungen am Eröffnungstag waren die Schweizer Reiter erfolgreich unterwegs. Pius Schwizer setzte sich im Sattel von Electric im Eröffnungsspringen und dem Mercedes-Benz Jump & Drive durch. Fuchs und Dubai liessen sich bereits im Preis der Top 40 als Sieger-Paar ausrufen.

Der Mercedes-Benz CSI im Hallenstadion findet zum 30. und letzten Mal statt. Den sportlichen Höhepunkt bildet das mit 243'000 Franken dotierte Weltcupspringen vom Sonntagnachmittag.

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SDA-ATS