Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Im Norden von Bagdad ist ein Massengrab mit 153 Opfern irakischer Al-Kaida-Kämpfer entdeckt worden. Bei den Toten handelt es sich laut Polizei um Frauen, Kinder, Soldaten, Sicherheitskräfte und männliche Zivilisten.

Sie seien zwischen 2006 und 2007 von Aufständischen getötet worden, sagte der Polizeichef der Provinz Dijala, Abdel Hussein al-Schamari, am Samstag. Die Polizei sei von einem vor zwei Wochen festgenommenen mutmasslichen Terroristen zu dem Massengrab geführt worden. Dieser habe gestanden, die Opfer mit anderen Al-Kaida-Kämpfern getötet zu haben.

Das Massengrab liegt in der Region Al-Tarfa 20 Kilometer südlich von Baakuba, das bis 2008 eine Hochburg der Kaida im Irak war. Damals errichteten sunnitische Aufständische Strassensperren, an denen sie ihre schiitischen Opfer töteten.

Pilger Ziel eines Anschlags

Bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger im Irak sind am Samstag 38 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien bei dem Attentat nahe der Stadt Samarra verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Attentäter habe seinen Sprengsatz in der Nähe eines Busbahnhofs gezündet, in dem sich zahlreiche Pilger aufgehalten hätten.

Schiitische Pilger sind in den vergangenen Jahren wiederholt zum Ziel von Anschlägen sunnitischer Extremisten geworden. Auch acht Jahre nach dem Sturz des sunnitischen Machthabers Saddam Hussein durch US-geführte Truppen sind sie immer noch in der Lage, folgenschwere Attentate auszuführen. Am Donnerstag wurden acht Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger getötet, sie sich auf dem Weg zu einem religiösen Fest nach Samarra befanden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS