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Bern - Ab sofort stellt die Armee niemanden mehr an: Verteidigungsminister Ueli Maurer hat einen Einstellungsstopp verhängt, um die Kosten zu senken. Gleichzeitig beantragt er zusätzliches Geld für das Personal.
Der Einstellungsstopp wurde am Montag verhängt, wie Armee-Sprecher Christoph Brunner am Mittwoch auf Anfrage sagte. Er bestätigte einen Bericht der "Zürcher Landzeitung". Maurer habe Armee-Chef André Blattmann beauftragt, eine entsprechende Weisung zu erlassen.
Laut Brunner werden frei werdende oder vakante Stellen nicht mehr besetzt, und laufende Einstellungsverfahren werden sistiert. Dies betrifft sowohl militärische als auch zivile Funktionen. Weiter sollen Treueprämien nach Möglichkeit in Form von bezahltem Urlaub statt Geld bezogen werden.
Offenbar befürchtet die Armee, ihre offenen Rechnungen nicht bezahlen zu können: "Es handelt sich um ein Massnahmenpaket zur sofortigen Senkung von Personalkosten", sagte Brunner. Ziel sei es, die Kosten so zu senken, dass die Armee bis Ende Jahr ihren Verpflichtungen nachkommen könne.
Nachtragskredit für PersonalkostenMit dem Einstellungsstopp wird jedoch aus Sicht Maurers das Personal knapp, um die Probleme bei der Logistik und Informatik zu bewältigen. Laut dem Armeesprecher beantragt Maurer deshalb einen Nachtragskredit für das laufende Jahr.
In welchem Umfang, gibt das Verteidigungsdepartement nicht bekannt. Brunner wollte auch nicht sagen, wie viele Stellen neu zu besetzen wären oder wie viel Geld mit dem Einstellungsstopp gespart werden kann.
Im Internet ausgeschrieben ist derzeit eine Stelle als Berater oder Beraterin des Chefs der Armee für Informatik und Telekommunikation. Das Inserat wurde noch vor dem Stopp aufgeschaltet.

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SDA-ATS