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Der 15-minütige Streifen "Un mundo para Raúl" des Zürcher Filmemachers Mauro Mueller hat Chancen auf den Studenten-Oscar der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Das Drama über Missbrauch unter Jugendlichen wurde als einer von neun Beiträgen in der Sparte "Narrative" nominiert.

Dies teilte die Promotionsagentur SWISS FILMS am Freitag mit. Der Streifen ist Muellers Abschlussarbeit an der Columbia University in New York, wo er Filmregie und Drehbuch studierte.

In dem Kurzfilm, der in Mexiko spielt, muss Raúl (Alexandré Barceló) seinen Vater, einen armen Bauern, auf einem Bittgang zu dessen Arbeitgeber begleiten. Dort trifft er seinen Kindheitsfreund Juan wieder, der sich seines Status' als Sohn eines mächtigen, reichen Mannes mittlerweile sehr bewusst ist.

Das Treffen der 13-Jährigen beginnt freundschaftlich, eskaliert aber über Prahlereien und Machtkämpfe bis hin zu auch sexuell konnotiertem Missbrauch. Doch Raúl lässt sich nicht auf dieselbe Weise von den Klassenunterschieden einschüchtern wie sein Vater. Der Film absolvierte bereits eine erfolgreiche Festivalkarriere.

An den Solothurner Filmtagen im Januar erhielt "Un mundo para Raúl" den Nachwuchspreis. Ob es auch für einen Studenten-Oscar reicht, wird am 8. Juni in Los Angeles bekannt. Bislang konnten zwei Schweizer die Trophäe entgegen nehmen: Reto Caffi für "Auf der Strecke" (2009) und Michael Schaerer für "Warmth" (2001).

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SDA-ATS