Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Schweizer Konsumenten haben im vergangenen mehr Produkte aus fairem Handel in ihre Einkaufswagen gelegt als 2009. Sie kauften nicht mehr nur Bananen, sondern vermehrt auch andere Produkte von Max Havelaar. Die Stiftung will künftig sogar Markenprodukte zertifizieren.

"Wir möchten, dass die Lieblingsprodukte der Schweizer Bevölkerung aus fairem Handel stammen", sagte Nadja Lang, Leiterin Marketing und Key Account Management bei Max Havelaar Schweiz, am Montag vor den Medien in Zürich. Die Stiftung wolle nicht unbedingt neue Produkte zertifizieren, da diese das Risiko von Flops bärgen.

Vielmehr setze Max Havelaar darauf, dass die Zutaten von etablierten, gefragten Produkten aus fairem Handel stammten und so eine Umstellung erreicht werde. Neu finden sich in den Regalen etwa zertifizierte Joghurts oder Glacés.

Ein grosses Potenzial böten auch Bisquits, beispielsweise aus Schokolade, sagte Lang am Rande der Medienkonferenz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. Dort ist fairer Handel noch ein Fremdwort.

Mindestens zwanzig Prozent des Inhaltes müssen aus Fairtrade stammen, damit ein Produkt ein Max-Havelaar-Label erhält. Die von Hilfswerken getragene Stiftung versieht heute etwa 1500 Produkte mit dem Zertifikat, mehr als doppelt so viele wie noch vor drei Jahren.

Bananen bleiben "Bestseller"

Insgesamt erzielten von Max Havelaar zertifizierte Produkte 2010 einen Umsatz von 303,5 Mio. Fr. "Wir freuen uns, dass wir die 300er-Grenze überschritten haben", sagte Lang. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr beträgt gesamthaft gesehen rund elf Prozent. Ohne Bananen und Blumen beträgt das Wachstum sogar 35 Prozent.

Die Bananen bleiben mit rund 90 Mio. Fr. Umsatz und rund 28 Tonnen Absatz weiter der Bestseller, auch wenn ein Preiskampf die Einnahmen im vergangenen Jahr drückte. Der Rückgang im Blumengeschäft sei unter anderem auf den Vulkanausbruch in Island zurückzuführen, sagte Lang. Geschmälert wurde er zudem, weil der Valentinstag 2010 ein Sonntag war.

Blumen und Bananen machen aber vermehrt anderen Produkten Platz. Diese erzielten 2010 einen Umsatzanteil von rund zwei Fünfteln. Stark stieg der Absatz von Convenience-Früchten (+114,2%) und Trockenfrüchten (+139,9%) an. Zulegen konnten auch Kaffee, Textilien und Watteprodukte sowie Schokolade und Kakao.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS