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Mit einem Maya-Ritual ist in Guatemala die Unterzeichnung der Friedensverträge vor 20 Jahren gefeiert worden. Die Flamme soll den Friedensgeist aufrecht erhalten.

KEYSTONE/EPA EFE/ESTEBAN BIBA

(sda-ats)

In Guatemala ist der 20. Jahrestag der Unterzeichnung der Friedensverträge zwischen der Regierung und der linken Guerilla mit einem Maya-Ritual gefeiert worden. Eine heilige Flamme soll den Friedensgeist aufrecht erhalten.

Die Flamme wurde am Donnerstag an der archäologischen Stätte von Kaminal Juyú, am Rand von Guatemala-Stadt, entzündet. Vertreter der indigenen Organisationen bewerteten den Friedensprozess aber mit gemischten Gefühlen.

Es seien nur "geringe Fortschritte" bei der Anerkennung der Rechte der indigenen Bevölkerung und der Landarbeiter verzeichnet worden, erklärte die ehemalige indigene Abgeordnete Rosalina Tuyuc der Nachrichtenagentur dpa.

Über 40 Prozent der Bevölkerung Guatemalas gehören indigenen Bevölkerungsgruppen an. Knapp 60 Prozent der Guatemalteken leben nach offiziellen Statistiken in Armut.

Während des 36-jährigen Bürgerkriegs wurden nach Ermittlungen der UNO-Aufklärungskommission 200'000 Menschen getötet. Weitere 45'000 Opfer gelten bis heute als verschwunden.

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SDA-ATS