Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die mazedonische Regierung hat den Oppositionsführer und sozialdemokratischen Parteichef Zoran Zaev beschuldigt, gemeinsam mit drei Helfershelfern einen Staatsstreich vorbereitet zu haben. Die Vorwürfe erhob Regierungschef Nikola Gruevski in Skopje.

Zaev habe in vier Treffen mit ihm gedroht, belastendes Material über die Regierung zu veröffentlichen, wenn sie nicht zurücktrete, um eine Experten-Regierung und vorzeitige Neuwahlen zu ermöglichen, sagte Gruevski am Samstag weiter. Eine Reaktion von Zaev lag nicht vor.

Der ehemalige Geheimdienstchef Zoran Verusevski und zwei weitere Komplizen von Zaev seien festgenommen worden. Alle vier hätten mit einem nicht näher bezeichneten ausländischen Geheimdienst zusammengearbeitet, sagte Regierungschef Gruevski zu Angaben, die das Innenministerium Stunden zuvor veröffentlicht hatte. "Mit diesem Szenario wurde das ganze Land als Geisel genommen", behauptete er.

Die Opposition unter dem jetzt beschuldigten Zaev boykottiert seit einem Jahr das Parlament. Sie behauptet, die letzten Parlamentswahlen seien von der Regierung gefälscht worden.

Daher müsse eine Experten-Regierung unter Einschluss aller politischen Parteien gebildet werden, die Neuwahlen vorbereiten solle. Gruevski, Regierungschef seit 2006, hatte diese Forderungen als unbegründet abgelehnt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS