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Ein verwundeter junger Demonstrant liegt im Universitätsspital in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/ALFREDO ZUNIGA

(sda-ats)

Das nicaraguanische Gesundheitsministerium hat nach Medienangaben die Entlassung von dutzenden Spitalmitarbeitern angeordnet. Diese hätten zuvor regierungskritische Demonstranten medizinisch versorgt.

Rund 40 Ärzten und Krankenschwestern einer Klinik in der Stadt Jinotepe sei aus politischen Gründen gekündigt worden, berichtete die Zeitung "La Prensa" am Sonntag (Ortszeit). Die Betroffenen würden zudem ihr Gehalt für Juli nicht bekomme.

Auch im Süden des mittelamerikanischen Landes seien Mediziner auf Anweisung des Ministeriums entlassen worden. Eine Kinderärztin sagte der Online-Zeitung "Confidencial", sie schliesse einen politischen Hintergrund für ihre Entlassung nicht aus. Sie habe sich in einer Erklärung mit den Demonstranten solidarisch gezeigt.

In Nicaragua gibt es seit mehr als drei Monaten schwere Unruhen. Die Proteste gegen den autoritären Präsidenten Daniel Ortega wurden durch eine geplante Sozialreform ausgelöst. Ortega zog diese zurück, die Demonstranten fordern aber seinen Rücktritt. Bisher sind bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen Menschenrechtlern zufolge rund 450 Menschen getötet worden. Die Regierung spricht offiziell von knapp 60 Toten.

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SDA-ATS