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Gut zwei Wochen nach dem Selbstmordattentat auf einem Moskauer Flughafen hat Kremlchef Dmitri Medwedew persönlich schwere Sicherheitslücken an einem Bahnhof aufgedeckt. Er machte dem Kiewer Bahnhof im Zentrum Moskaus einen unangemeldeten Besuch.

Dabei traf Medwedew keinen Polizisten an und bemerkte auch keine Kontrollen an den Eingängen. "Die Mitarbeiter des Geheimdiensts FSB dürfen nicht herumspazieren und Tee trinken, sondern müssen arbeiten", schimpfte Medwedew am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax.

Der erzürnte Präsident kündigte personelle Konsequenzen an und setzte Bahnchef Wladimir Jakunin ein Ultimatum, um Massnahmen zu ergreifen. Zugleich regte er an, eine Hundestaffel nach westlichem Vorbild einzurichten.

Am 24. Januar hatte sich ein 20-jähriger Selbstmordattentäter auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo in die Luft gesprengt und 36 Menschen mit in den Tod gerissen. Medwedew hatte daraufhin angeordnet, die bislang laxen Sicherheitskontrollen an wichtigen Verkehrspunkten zu verschärfen.

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SDA-ATS