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Medwedew fordert Ende der Sanktionen für bessere Beziehungen

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2014 - 11:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Als Grundlage für eine Normalisierung der Beziehungen mit dem Westen hat Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew von den USA und der EU ein Ende der Sanktionen gefordert. Es sei nötig, die Strafmassnahmen aufzuheben, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Medwedew am Donnerstag.

Die Beziehungen sollten wieder auf eine "normale" Arbeitsebene gebracht werden und man müsse zu "normalen, ruhigen, produktiven Gesprächen" zurückkehren. Medwedew äusserte sich demnach am Rande des Gipfels der südostasiatischen Staaten (ASEAN) in Myanmar nach einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama.

Der Westen wirft Russland vor, die Rebellen in der Ost-Ukraine zu unterstützen und damit zur Destabilisierung des Landes beizutragen. Die USA und die Europäische Union haben deshalb eine Reihe von Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Schweiz trägt diese zwar nicht mit, hat jedoch Massnahmen ergriffen, um eine Umgehung der Sanktionen über die Schweiz zu verhindern.

Die Lage in der Ukraine hat sich in den vergangenen Tagen trotz der vereinbarten Waffenruhe wieder zugespitzt. Die Regierung in Kiew bereitet sich auf eine neue Militäroffensive der Separatisten vor.

Die NATO hat nach eigenen Angaben beobachtet, dass russische Truppen und Panzer in den vergangenen Tagen auf ukrainisches Territorium vorgedrungen seien. Russland wies dies zurück.

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