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Das vor Sokotra verunglückt Schiff gilt als vermisst (Symbolbild)

Keystone/AP/EMILIO MORENATTI

(sda-ats)

Nach einem Schiffsunglück vor der Küste Jemens werden noch mehr als 35 Menschen vermisst. Bislang seien 26 Passagiere gerettet worden, teilte ein lokaler Verantwortlicher aus dem Ort Kulansija auf der jemenitischen Insel Sokotra am Mittwoch mit

Die Suche nach den Vermissten gehe weiter. Jemens Fischereiminister Fahd Kafajin erklärte auf Facebook, Schiffe durchkämmten seit den Morgenstunden die Unglücksregion. Er sprach von 17 Geretteten.

Kafajin zufolge war der Frachter mit rund 60 Menschen an Bord in der südjemenitischen Stadt Al-Mukalla in See gestochen und westlich von Sokotra verunglückt. Die Insel liegt ungefähr 350 Kilometer vor Jemens Küste im Süden der Arabischen Halbinsel. Weil der Flughafen auf Sokotra wegen des Bürgerkriegs im Jemen geschlossen ist, reisten auch zahlreiche Inselbewohner mit dem Frachter.

Es habe seit fünf Tagen keinen Kontakt mehr zu dem Schiff gegeben, erklärte der Fischereiminister weiter. Als Fracht waren demnach auch rund 25 kleinere Fischerboote an Bord. Möglicherweise konnten sich verunglückte Passagiere mit diesen retten.

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SDA-ATS