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An der Grenze zwischen den USA und Mexiko gab es im vergangenen Jahr 412 Tote, nach 398 im Jahr davor. (Archiv)

KEYSTONE/AP/BRIAN SKOLOFF

(sda-ats)

Obwohl nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump fast nur noch halb so viele Menschen über Mexiko in die USA geflüchtet sind, ist die Zahl der Toten im Grenzgebiet gestiegen. Das berichtete die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag.

In dem Grenzgebiet seien im vergangenen Jahr mindestens 412 Menschen ums Leben gekommen, nach 398 im Jahr davor. Seit Beginn der IOM-Erhebungen 2014 seien dort mindestens 1468 Todesfälle dokumentiert worden, sagte IOM-Sprecher Joel Millman in Genf.

"Das ist besorgniserregend, weil die vorhandenen Erkenntnisse nahelegen, dass deutlich weniger Menschen über die Grenze gekommen sind", sagte Frank Laczko, Direktor des IOM-Zentrums für Migrationsdatenanalyse mit Sitz in Berlin. Ursache könne sein, dass die Menschen länger in der extremen Hitze unterwegs seien, um Grenzposten zu umgehen und dass es für Helfer schwieriger geworden sei, sie zu versorgen, so die IOM.

Die US-Grenzbehörden hätten im vergangenen Jahr 341'000 Migranten aufgegriffen, im Jahr davor fast 612'000. US-Präsident Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, diese Zuwanderung zu stoppen. Seitdem sind die Grenzpatrouillen deutlich verschärft worden.

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SDA-ATS