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Mehr als 60 Geiseln aus Gewalt von Boko Haram in Nigeria befreit

Der nigerianischen Armee ist es nach eigenen Angaben gelungen, mehr als 60 Geiseln aus den Händen der Islamistengruppe Boko Haram zu befreien. Die meisten der 61 Befreiten seien Frauen und Kinder, teilte die Armee am Donnerstag mit.

Die Soldaten hatten den Angaben zufolge mit Unterstützung von Kampfflugzeugen mehrere Lager der Islamisten im nordöstlichen Bundesstaat Borno zerstört. Dabei seien die Geiseln befreit und vier Boko-Haram-Kämpfer getötet worden.

Boko Haram kämpft seit sechs Jahren für die Errichtung eines islamischen Staats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 17'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden durch die Gewalt in die Flucht getrieben. Der Konflikt weitete sich mittlerweile auch auf die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger aus.

Die Islamisten entführen regelmässig Frauen und Kinder, um sie als Kämpfer, Diener oder Sexsklavinnen zu benutzen. In den vergangenen Monaten befreite die Armee hunderte Kinder und Frauen. Erst Ende Oktober hatte die Armee bekanntgegeben, mehr als 330 Geiseln im Sambisa-Wald befreit zu haben, einem wichtigen Rückzugsgebiet von Boko Haram. Die mehr als 200 Schulmädchen, die vergangenes Jahr aus einem Internat in Chibok verschleppt worden waren, waren bislang jedoch nicht darunter.

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