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Mexiko-Stadt - Die Zahl der Toten durch Hurrikan "Karl" ist am Wochenende in Mexiko gestiegen. Nach Behördenangaben kamen mindestens zehn Menschen ums Leben. Mehrere werden zudem vermisst.
Sieben starben bei Erdrutschen oder in Hochwasser führenden Flüssen im am heftigsten betroffenen Bundesstaat Veracruz, zwei in Puebla und ein Kind ertrank in den Fluten eines Flusses in Tabasco.
"Karl" war am Freitag als starker Hurrikan nahe der Hafenstadt Veracruz auf die mexikanische Golfküste gestossen und hatte vor allem in den küstennahen Gebieten schwere Zerstörungen verursacht, ehe er über den Gebirgen Zentralmexikos zu einer Tropischen Depression wurde.
Ausläufer des mächtigen Hurrikans "Igor" erreichten am Montag die kleine Inselgruppe der Bermudas im Westatlantik. Mächtige Wellen überfluteten mehrere Strände und bedrohten Ferienanlagen, wie die Behörden des britischen Überseeterritoriums mitteilten.
Bäume und Strommästen knickten um, fast die Hälfte der Bewohner war ohne Strom. Berichte über mögliche Verletzte oder gar Todesopfer lagen zunächst nicht vor.
"Der schlimmste Sturm, den wir je erlebt haben"
Am Montagmorgen (Ortszeit) befand sich das Zentrum des Hurrikans etwa 215 Kilometer nördlich der Hauptinsel Grand Bermuda und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 32 Stundenkilometern in Richtung Nordosten, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami mitteilte.
"Igor" werde sich weiter von den Bermudas fortbewegen und am Dienstag an der südöstlichen Spitze der kanadischen Insel Neufundland vorbeiziehen, sagte das Hurrikan-Zentrum voraus.
Obwohl das Zentrum des Hurrikans an den Bermudas vorbeizog, richtete die örtliche Regierung eindringliche Appelle an die Bevölkerung, sich in Sicherheit zu bringen. "Igor" habe Winde mit Geschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern im Schlepptau und schiebe gewaltige Wellenberge vor sich her.
"Dieser Sturm ist wahrscheinlich der schlimmste, den wir jemals erlebt haben", warnte Innenminister David Burch. "Igor" könne ähnliche Verwüstungen anrichten wie 2003 der Hurrikan "Fabian". Durch "Fabian" wurden auf der Inselgruppe vier Menschen getötet und Millionenschäden verursacht.

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SDA-ATS