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Das Wetterjahr 2017 war ein sonniges und warmes. (Symbolbild)

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Wärmer, sonniger und mit weniger Niederschlag als üblich: So lässt sich das Wetterjahr 2017 zusammenfassen. Auf der Alpensüdseite und im Wallis waren die Temperaturen bis zu 1,2 Grad höher als im Vergleich zu den Temperaturen zwischen 1981 und 2010.

Landesweit ist ein Temperaturüberschuss von 0,8 Grad zu erwarten, wie MeteoSchweiz am Freitag mitteilte. Damit sei das Jahr 2017 das sechstwärmste seit Messbeginn im Jahr 1864 gewesen. Fünf der sechs wärmsten Jahre wurden nach dem Jahr 2000 gemessen.

Neben den wärmeren Temperaturen gab es etwas mehr Sonne als normal. Nördlich der Alpen und im Südtessin waren es 110 respektive 120 Prozent der Sonnenscheindauer zwischen 1981 und 2010. In den übrigen Gebieten der Schweiz gab es 100 bis 110 Prozent der Norm.

Anders sah es beim Niederschlag aus. Nördlich der Alpen wurden bis zu 30 Prozent weniger Niederschlag verzeichnet als normal. Die Alpen erhielten meist 90 bis 115 Prozent, die Walliser Südtäler nur 60 bis 80 Prozent der Norm. Auf der Alpensüdseite fielen 80 bis 95 Prozent des normalen Jahresniederschlags.

Zehnminütiger Regenrekord

Ungewöhnlich schön war dieses Jahr der Altweibersommer. Dank Hochdrucklagen zur Oktobermitte schien die Sonne während zehn Tagen am häufig wolkenlosen, blauen Himmel. Die Temperaturen erreichten in Tieflagen bis zu 25 Grad. Im Mittelland und in der Südschweiz wurde damit der sonnigste Oktober seit fünfzig Jahren gemessen. Auf der Alpensüdseite dauerte die Schönwetterperiode gar zwanzig Tage.

Einen Rekord gab es nach dem Nationalfeiertag: Am Messstandort Eschenz in der Bodenseeregion fiel nach einem heftigen Gewitterzug am 2. August zwischen 02.40 Uhr und 02.50 Uhr eine Zehnminuten-Regensumme von 36,1 Millimeter. Der bisherige Zehnminuten-Rekord lag bei 33,6 Millimeter, gefallen am 29. August 2003 in Locarno-Monti.

Die Sturmböen des Gewitters vom ersten auf den zweiten August erreichten am Nordrand Windspitzen von 90 bis 135 Kilometer pro Stunde (km/h), lokal sogar gegen 190 km/h.

Blühende Obstbäume erfrieren

Im Frühling setzte das Wetter der Natur zu. Die milde Temperatur im März und Anfang April gab der Vegetation einen kräftigen Entwicklungsschub. Dadurch blühten die Obstbäume rund 16 bis 18 Tage früher als durchschnittlich zwischen 1981 bis 2010. Wegen des scharfen Nachtfrosts vom 20. und 21. April gab es grosse Schäden an den blühenden Obstbäumen und an den austreibenden Weinreben.

Vom Sommer bleiben insbesondere die warmen Sommernächte in Erinnerung. In Lugano sank die Temperatur am 5. August nicht unter 23,5 Grad, in Neuenburg am 4. nicht unter 23 Grad. Auch Genf und Basel gab es im August Nächte mit über 20 Grad.

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