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Sprossen könnten nun auch in Frankreich mehrere EHEC-Fälle ausgelöst haben. In der Region Bordeaux wurden am Freitag zehn Menschen wegen auffälliger blutiger Durchfälle behandelt.

Bei ersten Untersuchungen seien bei zwei Patienten EHEC-Keime des aggressiven Stamms O104 gefunden, teilte die regionale Gesundheitsbehörde mit. Die Keimlinge kamen nach Angaben deutscher Behörden aber nicht aus Deutschland.

Von den zehn erkrankten Personen wurden am Freitagabend sieben im Spital behandelt. Mindestens sechs sollen auf einem Fest in Bègles Sprossen gegessen haben, die über Suppen gestreut worden waren. Fünf Patienten litten an dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), bei dem zur gleichen Zeit die Nieren versagen, eine Blutarmut auftritt und die roten Blutplättchen weniger werden.

Nach Angaben der französischen Behörden war zunächst unklar, woher die Sprossen kamen. In Deutschland waren Sprossen eines Biobetriebs in Norddeutschland als Quelle von EHEC ausfindig gemacht worden.

Im nordfranzösischen Lille waren vergangene Woche sieben Kinder nach dem Verzehr von Tiefkühl-Hacksteaks von Lidl ebenfalls an einer E-Coli-Infektion erkrankt. Das Bakterium war bei der Zubereitung der Steaks in Frankreich hinein gelangt.

Auslöser war aber nicht derselbe E-Coli-Keim wie bei der EHEC-Epidemie in Deutschland. In Deutschland erkrankten mehr als 3700 Menschen durch den gefährlichen Darmkeim, 43 Patienten starben.

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SDA-ATS