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Wegen eines Brandes im Keller eines Einfamilienhauses, in dem ein Kilogramm Sprengstoff lag, sind in der Nacht auf Sonntag in Eiken AG ein Dutzend Personen vorübergehend evakuiert worden. Verletzt wurde niemand. Der Brand verursachte Schaden in der Höhe von 50'000 Franken.

Der Sprengstoff stammte aus einem Restbestand des Hausbesitzers, der früher als Baggerunternehmer gearbeitet hatte, wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntag mitteilte. Der Hausbesitzer hatte die Feuerwehr nach dem Brandausbruch in der Werkstatt selbst auf den Sprengstoff hingewiesen.

Der in einer Kiste gelagerte Sprengstoff blieb vom Feuer unversehrt. Bis zum Abtransport durch Spezialisten war das explosive Gut im Freien gelagert worden.

Sprengstoff legal gekauft

Der pensionierte Baggerunternehmer habe den Sprengstoff einst legal erworben, sagte Marianne Koch, Mediensprecherin der Kantonspolizei, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er hätte den Sprengstoff jedoch nicht mehr zu Haus lagern dürfen. Ob der Besitzer mit einer Strafanzeige rechnen muss, ist zunächst offen.

Aus Sicherheitsgründen hatten die Polizei und die Feuerwehr die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser evakuiert. Die 10 bis 15 Personen mussten die Nacht im Gemeindehaus verbringen. Aus Sicherheitsgründen war auch die Hauptstrasse bis gegen 5 Uhr gesperrt gewesen.

Der Brand in der Kellerwerkstatt eines Einfamilienhauses war um 2 Uhr entdeckt worden. Eine Drittperson hörte einen Knall und entdeckte Rauch. Die Feuerwehr Eiken-Sisseln konnte den kleinen Brand im Keller rasch löschen. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.

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SDA-ATS