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Durch zwei Bombenanschläge in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, explodierten die Sprengsätze in der Nähe eines Parkplatzes am Nationaltheater. Zu der Gewalttat bekannte sich die Shabaab-Miliz.

"Operation in Hamarweyne erfolgreich ausgeführt", erklärte die radikalislamische Shabaab-Miliz am Samstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit Blick auf den Bezirk, in dem der Anschlag stattfand.

Demnach wurden durch das Attentat "Schlüsselvertreter" der Behörden getötet. Augenzeugen berichteten jedoch, bei den Toten handle es sich allem Anschein nach um normale Zivilisten.

Selbstmord-Attentat gegen Helfer

Nach Angaben von Polizei und Augenzeugen explodierte zunächst ein Fahrzeug, das vor einem Restaurant in der Nähe des Nationaltheaters geparkt war. Wenige Minuten später habe sich ein Selbstmordattentäter in der Menge in die Luft gesprengt, die den Opfern zu Hilfe geeilt war, sagte ein Vertreter der somalischen Sicherheitskräfte. Das Restaurant war bereits im September 2012 Ziel eines Selbstmordanschlags.

In Somalia tobt seit zwei Jahrzehnten ein blutiger Bürgerkrieg. Eine funktionierende Staatsgewalt im gesamten Land gibt es nicht. Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete Shabaab-Miliz kontrolliert Teile Somalias und verübt immer wieder Anschläge.

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SDA-ATS