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Bei Silvesterfeiern hat es in Frankreich sieben Tote durch Gewalt, Feuerwerk und einen Unfall gegeben. In Paris wurde ein 20-Jähriger bei einem Streit mit einem Messerstich getötet.

Zum Zwischenfall kam es nach Angaben des Innenministeriums vom Mittwoch, als Jugendliche eine Begleiterin des Opfers ausrauben wollten. Innenminister Manuel Valls verurteilte die Gewalttat. Im Elsass starb ein 29-Jähriger an Verletzungen, die ein Feuerwerkskörper verursacht hatte.

Zwei 25-Jährige und eine 18-Jährige starben im südfranzösischen Rians in der Silvesternacht vermutlich an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung, die durch ein defektes Heizgerät verursacht wurde. Der Besitzer fand die jungen Leute am Morgen tot in einem Anbau seines Hauses.

Zwei weitere Männer im Alter von 31 und 45 Jahren wurden in Grenoble und im Elsass bei Streitigkeiten getötet. Ein Angreifer wurde festgenommen, bestätigte Valls.

In der Silvesternacht seien in sozialen Problemvierteln und Vorstädten des Landes 1067 Autos in Flammen aufgegangen, 10,6 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Die meisten Zündeleien ereigneten sich nach seinen Angaben im Grossraum Paris und im Elsass. Insgesamt sei die Lage jedoch ruhig geblieben, "ohne grosse Gewaltausbrüche" in sozialen Problemvierteln.

Verletzte in Italien

In Italien wurden in der Silvesternacht zahlreiche Menschen verletzt. In Mailand erlitten nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa zwei Kinder Verletzungen durch Knallkörper, einem Siebenjährigen musste die rechte Hand amputiert werden.

In der Hauptstadt Rom mussten die Rettungskräfte zu fast 300 Einsätzen ausrücken, insgesamt gab es sieben Schwerverletzte. Auch dort musste einem Mann eine Hand abgenommen werden.

Die meisten Verletzten meldeten die Behörden in der süditalienischen Stadt Neapel und Umgebung mit 51, darunter 8 Kinder. Oft erlitten die Betroffenen durch Feuerwerkskörper Verletzungen an den Händen oder im Gesicht, vor allem an den Augen.

In Italien kämpft die Polizei seit Jahren gegen illegale und selbst gebastelte Feuerwerkskörper. In den Tagen vor Silvester hatten die Beamten im ganzen Land immer wieder kiloweise illegale Knallkörper beschlagnahmt.

Explosion auf den Philippinen

Bei einer Silvesterparty auf den Philippinen explodierte nach Polizeiangaben eine Bombe und riss sieben Menschen in den Tod. Weitere fünf Menschen seien verletzt worden, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Unklar waren die Hintergründe der Tat in der Provinz Basilan 900 Kilometer südlich von Manila. In der Region ist unter anderem die Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv. In der Region werden aber auch Familienfehden, politische Rivalitäten und Streitigkeiten über Landbesitz gewaltsam ausgetragen.

SDA-ATS