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Die Schweizer Beachvolleyball-Meister 2018 heissen Nico Beeler/Marco Krattiger und Nina Betschart/Tanja Hüberli. In Bern setzen sich jene Duos durch, die im Vorjahr im Final noch das Nachsehen hatten.

Für Nico Beeler/Marco Krattiger endeten die nationalen Meisterschaften vor zwölf Monaten mit einer grossen Enttäuschung. Als Nummer 1 gesetzt, mussten sie sich im Final völlig überraschend Sébastien Chevallier/Alexei Strasser geschlagen geben, ein Duo ohne Kaderstatus. In ihrem zweiten gemeinsamen Final an Schweizer Meisterschaften machten es Beeler/Krattiger nun besser.

Im Duell zweier Nationalteam-Duos bezwangen sie auf dem Berner Bundesplatz die topgesetzten Adrian Heidrich/Mirco Gerson in zwei Sätzen, nachdem sich beide Teams zuvor in den Halbfinals erst in einem entscheidenden dritten Satz durchgesetzt hatten. Für Heidrich und den bereits dreifachen Schweizer Meister Gerson war es heuer bereits die dritte Finalniederlage gegen Beeler/Krattiger auf der nationalen Tour.

Der 24-jährige Thurgauer Krattiger und der ein Jahr ältere St. Galler Beeler krönten mit dem Triumph dagegen ihre zweite gemeinsame Saison. Dabei war bei ihnen in diesem Jahr nicht alles nach Plan verlaufen. Im Sommer mussten sie wegen einem Muskelfaserriss im Oberschenkel von Blockspieler Krattiger einen Monat pausieren. Danach kehrten sie aber mit einem starken 5. Rang an den Europameisterschaften in den Niederlanden zurück. Nun stand Krattiger zum zweiten Mal nach 2015 (mit Sébastien Chevallier) zuoberst auf dem Podest.

Betschart/Hüberli tun es ihnen gleich

Auch bei den Frauen holten Betschart/Hüberli Versäumtes aus dem Vorjahr nach, als sie erst im Final von Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré gestoppt wurden. Die Titelverteidigerinnen fehlten heuer in Bern, weil sich Heidrich nach ihrem beim Majorturnier in Gstaad erlittenen Bandscheibenvorfall noch im Aufbautraining befindet.

Im Final bezwangen Betschart/Hüberli, die Ende Juli an der EM mit Silber geglänzt haben, das junge Duo Esmée Böbner/Zoé Vergé-Dépré souverän mit 21:17, 21:17. Bronze ging an Nicole Eiholzer/Elena Steinemann, die sich im Halbfinal erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes 17:19 gegen die späteren Schweizer Meisterinnen geschlagen geben mussten.

Für die 26-jährige Schwyzerin Hüberli ist es der zweite Meistertitel nach 2013 (mit Tanja Goricanec), ihre drei Jahre jüngere Partnerin Betschart feierte Premiere. Tags zuvor wurde die Zugerin bereits zur wertvollsten Spielerin (MVP) der nationalen Tour gekürt.

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SDA-ATS