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Der siebte Meistertitel in Folge für Olympiakos Piräus in der griechischen Fussball-Liga ist definitiv. Dem von Vizemeister PAOK Saloniki geforderten Punktabzug erteilt die Liga eine Absage.

Auf dem Rasen hatte sich Olympiakos Piräus seinen 44. Meistertitel theoretisch bereits vor zwei Wochen gesichert. Nun hat ihn der griechische Fussballverband am grünen Tisch bestätigt. Der Versuch von Vizemeister PAOK Saloniki, das Strafregister von Piräus auszureizen, um auf Umwegen zu "Meisterehren" zu kommen, scheiterte.

PAOK, der Zweitplatzierte der griechischen Super League, hatte gegen eine Strafe wegen verbaler und körperlicher Auseinandersetzungen von Piräus-Funktionären mit Schiedsrichtern und Spielbeobachtern nach dem Cup-Halbfinale gegen AEK Athen (1:2) Berufung eingelegt und auch einen Punktabzug gegen Olympiakos gefordert.

Da Piräus bereits zuvor negativ aufgefallen war und zu einer Strafe von 150.000 Euro und vier Spielen vor leeren Tribünen verurteilt worden war, welche später auf 95.000 Euro und nur noch ein "Geisterspiel" reduziert wurde, hoffte PAOK auf Gehör beim Verband. Dieser wies den Protest aber ab. Inzwischen ist auch PAOK selber ins Visier geraten, nachdem es vergangenen Samstag vor dem Cup-Finale in Volos gegen AEK Athen zu schweren Ausschreitungen von Hooligans beider Clubs gekommen war. PAOK wurde nach einem 2:1-Sieg Cupsieger.

SDA-ATS

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