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Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie hat in der ersten Jahreshälfte den zweitkräftigsten Umsatzzuwachs in einem ersten Semester seit zehn Jahren eingefahren. (Symbolbild)

KEYSTONE/ROGER MEIER

(sda-ats)

Mehr Umsatz, mehr Exporte, höhere Auslastung: Für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) geht es aufwärts. Und auch die wirtschaftlichen Frühindikatoren geben Grund zur Zuversicht.

In der ersten Jahreshälfte nahmen die MEM-Unternehmen 6,2 Prozent mehr ein als in der Vorjahresperiode, wie der Branchenverband Swissmem am Montag bekannt gab. Das sei der zweitkräftigste Zuwachs in einem ersten Semester seit zehn Jahren. Zudem sind die Umsätze damit nun drei Quartale in Folge gewachsen.

Die Exporte kletterten von Januar bis Juni um 2,3 Prozent. Und im zweiten Quartal erreichte die Kapazitätsauslastung der MEM-Betriebe 88,0 Prozent und lag damit über dem langjährigen Durchschnitt von 86,4 Prozent.

Als "leicht enttäuschend" bezeichnet Swissmem dagegen den Rückgang der Auftragseingänge um 3,4 Prozent. Der Verband weist allerdings auf eine hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahreszeitraum hin. Im zweiten Quartal gingen damals besonders neue Bestellungen ein, so dass deren Wert im zweiten Quartal 2017 um 8,3 Prozent verfehlt wurde.

Allerdings stimmen wirtschaftliche Frühindikatoren Swissmem optimistisch. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) weise fast weltweit auf ein kräftiges Wachstum hin. In den kommenden 12 Monaten rechnen gemäss der jüngsten Befragung zudem 51 Prozent der Unternehmer mit zunehmenden Aufträgen aus dem Ausland. 8 Prozent befürchten einen Auftragsrückgang.

Weiter hoffen die Unternehmen dank der jüngsten Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro auf eine Verbesserung ihrer Margen. Der schwächere Franken eröffne MEM-Firmen die Chance, nach zehn schwierigen Jahren endlich wieder etwas Geld zu verdienen und dieses in die Zukunft investieren zu können, lässt sich Swissmem-Präsident Hans Hess zitieren.

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SDA-ATS