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Die islamistische Terrormiliz Boko Haram hat allein seit Januar mehr als 1000 Zivilpersonen getötet und zahlreiche weitere entführt. Das teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch mit.

Die Extremisten hätten im Nordosten Nigerias und den Nachbarländern gezielt Dörfer angegriffen. Die Schätzung der Opferzahl stützt sich demnach auf Medienberichte und Interviews mit Flüchtlingen aus der umkämpften Region. "Jede Woche erfahren wir von noch brutaleren Übergriffen Boko Harams gegen die Zivilbevölkerung", sagte der Nigeria-Experte der Organisation, Mausi Segun.

Die nigerianische Regierung müsse bei den andauernden Militäroperationen den Schutz der Zivilbevölkerung zur Priorität machen. Die nigerianischen Streitkräfte und die Truppen der Nachbarländer Tschad und Niger hatten zuletzt mehrere militärische Erfolge im Kampf gegen Boko Haram verkündet.

Die Extremisten terrorisieren seit 2009 den Nordosten Nigerias. Bei Anschlägen und Angriffen kamen bis Ende des Vorjahres mindestens 13'000 Menschen ums Leben, 1,5 Millionen sind vor der Gewalt geflohen.

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SDA-ATS