Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble haben einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland nach der Bundstagswahl im Herbst ausgeschlossen.

In einem Interview mit der "Märkischen Oderzeitung" und der "Südwest Presse" (Freitagausgabe) sagte Merkel auf eine entsprechende Frage: "Ich sehe das nicht." Die Bundesregierung unterstütze Griechenland auf europäischer Ebene und begleite den schwierigen Umbauprozess mit bilateralen Initiativen.

Milliardenlasten zu befürchten

Ähnlich hatte sich die Kanzlerin bereits in der vergangenen Woche geäussert. Ein zweiter Schuldenschnitt würde voraussichtlich Milliardenlasten für die eingesprungenen Euro-Partner und damit vor allem für den deutschen Steuerzahler bedeuten.

Auch Schäuble bekräftigte die ablehnende Haltung der Bundesregierung in dieser Frage. "Der Schuldenschnitt war eine einmalige Veranstaltung", sagte der Finanzminister der "Bild"-Zeitung vom Freitag laut Vorabbericht.

Krise noch lange nicht überwunden

Merkel sieht die Krise in Europa noch lange nicht überwunden. Schwere Zeiten stünden bevor. "Ich habe immer gesagt, dass die Überwindung dieser Krise, die sich über viele Jahre des Fehlverhaltens aufgebaut hat, ein langwieriger schrittweiser Prozess ist", sagte die Bundeskanzlerin.

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

SDA-ATS