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Der Schweiz steht ein überdurchschnittlich warmer Sommer bevor, wie die Saisonprognose von MeteoSchweiz voraussagt. In den Monaten Juni, Juli und August werden die Temperaturen im Tagesdurchschnitt wahrscheinlich über 18 Grad liegen.

Ob es einen Hitzesommer wie im Jahr 2003 gebe, könne aus der Saisonprognose allerdings nicht abgelesen werden, sagte ein Sprecher von MeteoSchweiz am Sonntag zu einem Bericht der "SonntagsZeitung". Es ergebe sich aber die Tendenz, dass der Sommer eher zu warm werde. Ein kalter Sommer sei unwahrscheinlich.

Die Tagesdurchschnittstemperatur berechnet sich aus dem tiefsten Wert am Morgen und dem höchsten Wert am späteren Nachmittag. Für die Deutschschweiz liegt der Durchschnitt im Sommer zwischen 17,5 und 18,1 Grad.

MeteoSchweiz berechnet für alle Jahreszeiten jeweils eine Saisonprognose. Diese entsteht aus Modellrechnungen mit Daten zu Luft- und Wassertemperaturen aus der ganzen Welt.

Erneut sommerliches Wochenende

Einen weiteren Vorgeschmack auf einen heissen Sommer erlebte die Schweiz am Wochenende. Am Samstag stiegen die Temperaturen auf der Alpennordseite verbreitet auf 26 Grad. Am wärmsten war es in Basel, Beznau AG und Sitten mit 26,9 Grad. Das Tessin registrierte mit 27 Grad und mehr noch höhere Werte.

Am Sonntag streifte von Nordwesten her eine Kaltfront die Schweiz. Im Aargau, in der Innerschweiz, im Zürcher Unterland sowie im Raum Bodensee kam es gemäss MeteoSchweiz zu teilweise heftigen Gewittern mit Hagel. In Luzern sank die Temperatur am Nachmittag auf 15 Grad ab. Wo es keine Niederschläge gab, war es rund 26 Grad warm.

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SDA-ATS