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Der Verein Metropolitanraum Zürich wird neu von der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) präsidiert. Sie löst den zurücktretenden Zürcher SP-Regierungsrat Markus Notter ab, der am kommenden Montag von der politischen Bühne abtritt.

Mauch erreichte 711 von möglichen 726 Stimmen. Zum neuen Vizepräsidenten ernannte die Metropolitankonferenz am Freitag in Zürich mit 715 Stimmen den Aargauer Landammann Urs Hofmann (SP).

Der Verein Metropolitanraum wurde 2009 gegründet. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit beginne nun die Umsetzungsphase, sagte die neue Vereinspräsidentin Corine Mauch. Dabei gelte es die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Städten zu stärken.

Der Metropolitanraum Zürich sei geprägt von einer grossen Vielfalt mit unterschiedlichen Stärken und Funktionen. Diese Vielfalt gelte es bei der Zusammenarbeit zu berücksichtigen. "Wir müssen uns mit gegenseitigem Respekt begegnen und an einem Strick ziehen", betonte Mauch.

Demokratie verstärken

Mit 148 gegen 66 Stimmen befürworteten die Vertreter von Städten und Gemeinden mehr Zusammenkünfte, um gewisse Themen vertieft zu diskutieren. Die Gemeinden sollen auch vermehrt gemeinsam Projektvorschläge direkt im Metropolitanrat einbringen können.

Damit sollen die demokratischen Strukturen verstärkt und der Erwartung Rechnung getragen werden, aus laufenden und neuen Projekten konkreten Nutzen für die Gemeinden zu gewinnen. Grosses Potenzial diesbezüglich habe das Projekt "Zürich Green Region", hiess es an der Metropolitankonferenz.

Für die Projektumsetzung bewilligte die Konferenz 20'000 Franken. Ziel ist, dass der Metropolitanraum Zürich beim energieeffizienten Bauen und bei der Vorbereitung von Labels wie Energiestadt und Minergie eine Vorreiterrolle einnimmt.

Zudem informierten Projektverantwortliche an der Konferenz über den Stand des Projektes "Entwicklungsräume". Über eine Testplanung wurden drei "Metrobilder" entworfen, die nach intensiven Diskussionen in einem Workshop bis zur nächsten Konferenz weiter konkretisiert werden sollen.

Im Projekt "Parklandschaft" wurden die landschaftlichen Qualitäten für die Naherholung eruiert. Umgesetzt wird es vorerst mit zwei bis vier Initialprojekten. Mittelfristig strebt der Verein ein gemeinsames Raumkonzept für den Metropolitanraum Zürich an.

10'000 Franken bewilligte die Konferenz für die Weiterbearbeitung des Projektes "Urbane Kerngebiete". Dabei geht es um die Anbindung von Entwicklungsschwerpunkten an den öffentlichen Verkehr.

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SDA-ATS