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Hunderte Mexikanerinnen und Mexikaner bildeten in Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA eine Menschenkette. Sie protestierten damit gegen die von US-Präsident Donald Trump geplante Grenzmauer.

KEYSTONE/AP/CHRISTIAN TORRES

(sda-ats)

Mit einer Menschenkette an der US-Grenze haben Hunderte Mexikaner gegen die Mauerpläne von US-Präsident Donald Trump protestiert. In der Stadt Ciudad Juárez bildeten am Freitag rund 1500 Schüler, Studenten und Politiker eine "menschliche Mauer" am Ufer des Rio Grande.

"Hand in Hand zeigen wir die nationale Einheit, die keinen Unterschied zwischen Menschen macht", sagte der Senator Armando Ríos Piter. "Mexiko ist mehr als eine Mauer."

Der Bürgermeister von Ciudad Juárez, Armando Cabada, sagte: "Die Menschenkette zeigt, dass die Grenzregion geeinter denn je ist." Auch der Bürgermeister der Nachbarstadt El Paso in den USA beteiligte sich an dem Protest: "Wir sind eine Stadt", sagte Oscar Leeser. Auch in der Grenzstadt Tijuana war eine Menschenkette geplant.

Trump hat angekündigt, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten zu lassen, um Drogenschmuggel und illegale Einwanderung zu stoppen. Das Megaprojekt an der 3200 Kilometer langen Grenze dürfte Schätzungen zufolge rund 20 Milliarden US-Dollar kosten. Trump will, dass Mexiko für das Bauwerk zahlt.

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SDA-ATS