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Meyer Burger bei Roth&Rau-Übernahme am Ziel

Der Solarfirma Meyer Burger ist bei der Übernahme des Rivalen Roth & Rau am Ziel: Zum Ende der weiteren Annahmefrist habe Meyer Burger mehr als 75 Prozent an dem ostdeutschen Unternehmen gehalten.

Dies teilte der Berner Konzern am späten Freitagabend mit. Das genaue Ergebnis soll am Dienstag veröffentlicht werden. Meyer Burger will durch die rund 350 Millionen Euro teure Übernahme einen Konzern mit 2400 Mitarbeitern und einem Umsatz von über einer Milliarde Euro schmieden. Erklärtes Ziel von Meyer Burger war es, sich mindestens 50 Prozent plus eine Stimme an Roth&Rau zu sichern.

Zunächst sah es nicht danach aus, als ob ihnen dies gelingen würde: Kurz vor Ablauf der ersten Annahmefrist Anfang Juni hatte der Solarindustrie-Zulieferer sich lediglich 32,38 Prozent an Roth & Rau gesichert, die Aktie notierte wochenlang über dem Angebotspreis von 22,00 Euro je Aktie.

Meyer-Burger-Chef Peter Pauli hatte wiederholt erklärt, seine Offerte "auf keinen Fall" aufstocken zu wollen. Er setzte stattdessen auf die weitere Annahmefrist, die am 22. Juni endete und zum Erfolg führte.

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