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Bei "Black Panther"-Darsteller Michael B. Jordan hat Frances McDormands Oscar-Aufruf gefruchtet: Seine Firma wird künftig mithilfe eines vertraglichen "Inclusion Riders" Arbeitsplätze gerecht verteilen, also namentlich Frauen und Schwarze vermehrt berücksichtigen. (Archivbild)

Keystone/AP Invision/CHRISTOPHER SMITH

(sda-ats)

"Black Panther"-Darsteller Michael B. Jordan will Vielfalt am Filmset verpflichtend machen. Seine Produktionsfirma "Outlier Society" werde bei allen zukünftigen Filmprojekten einen "Inclusion Rider" anwenden, gab er auf Instagram bekannt.

Das ist eine Klausel in Verträgen, die zum Beispiel die Anstellung von mehr Frauen oder Angehörigen von Minderheiten vor und hinter der Kamera regeln kann.

Er habe in seiner bisherigen Karriere immer wieder mit starken Frauen und schwarzen Künstlern zusammengearbeitet und verstehe diesen Schritt als "Unterstützung der Frauen und Männer, die diesen Kampf anführen".

Jordan griff damit offensichtlich die Oscar-Dankesrede von Schauspielerin Frances McDormand auf, die am vergangenen Sonntag vom "Inclusion Rider" gesprochen und mit dem Begriff zunächst vielen ein Rätsel aufgegeben hatte. Es geht dabei um eine Klausel (rider) in Verträgen, die verlangt, dass bei der Besetzung von Arbeitsplätzen alle Bevölkerungsgruppen gemäss ihrem Anteil in der Gesellschaft miteinzubeziehen (include) sind.

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SDA-ATS