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Michael Matthews gewinnt den Grand Prix von Québec. Der Australier vom Team Sunweb setzt sich im World-Tour-Rennen durch die frankokanadische Metropole im Sprint des Feldes durch.

Matthews verwies nach 201,6 kräftezehrenden Kilometern mit fast 3000 Höhenmetern auf der leicht ansteigenden Zielgeraden Greg van Avermaet auf Platz 2. Der Strassen-Olympiasieger aus Belgien musste sich beim seit 2010 zur World Tour zählenden Rennen bereits zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt mit dem 2. Rang begnügen.

Auch Matthews wurde 2015 in Québec einmal Zweiter. Für den 27-jährigen Australier ist sein dritter Saisonsieg nach der Nicht-Berücksichtigung für die Ende Monat in Innsbruck stattfindenden Weltmeisterschaften eine Genugtuung. Im April hatte der dreifache Tour-de-France-Etappensieger bereits den Prolog der Tour de Romandie für sich entschieden.

Frank schnell wieder eingeholt

Die Schlussphase des Rennens war geprägt von zahlreichen Attacken aus dem Feld. Zu jenen Fahrern, die ihr Glück in der Offensive suchten, gehörte mit Mathias Frank auch ein Schweizer. Der 31-jährige Luzerner vom Team AG2R griff zu Beginn der letzten von insgesamt 16 Runden zusammen mit anderen Fahrern an, wurde wenig später aber wieder eingeholt. Fast aufgegangen wäre es für den Briten Peter Kennaugh. Der Bahn-Olympiasieger von 2012 wurde erst 350 Meter vor dem Ziel gestellt.

Am Sonntag folgt in Montreal das zweite World-Tour-Rennen in Kanada.

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SDA-ATS