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Mick Jagger präsentiert Dokfilm über Stones in Cannes

Dieser Inhalt wurde am 20. Mai 2010 - 12:53 publiziert
(Keystone-SDA)

Cannes - Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger hat beim Filmfest in Cannes einen Dokumentarfilm über die Entstehung des Klassiker-Albums "Exile on Main Street" vorgestellt. "Wir waren jung, gutaussehend und dumm", sagte Jagger vor der Vorführung des Streifens.
"Jetzt sind wir nur noch dumm", fuhr Jagger fort. Der Film "Stones in Exile" von Stephen Kijak verwendet Originalaufnahmen aus dem Jahr 1971, als die Rockband in Südfrankreich das Album einspielte.
Um Steuerschulden in Grossbritannien zu entkommen, richtete sich die Gruppe damals ein Studio im Keller der Villa von Gitarrist Keith Richards ein. Das Filmmaterial dokumentiert auch den Drogenkonsum während der Arbeiten an "Exile on Main Street" - so liessen sich die Stones von einem Achtjährigen einen Joint rollen.
Kijak durfte die privaten Aufnahmen verwenden, weil die Rolling Stones von einem früheren Dokumentarfilm des Regisseurs über den US-Musiker Scott Walker begeistert waren. "Exile on Main Street" gilt als das beste Album, das die Stones jemals produziert haben.

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