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Zürich - Die Migros Bank hat im vergangenen Jahr ein Spitzenergebnis erzielt: Dank der grossen Nachfrage nach Hypotheken und spürbar gesunkener Kosten hat das Geldhaus 2010 so viel verdient wie noch nie.
Unter dem Strich erzielte die Migros Bank einen Rekordgewinn von 172,6 Mio. Franken, wie Bank-Chef Harald Nedwed am Dienstag vor den Medien in Zürich sagte. Das ist eine Steigerung von einem Viertel im Vergleich zum Vorjahr.
Begünstigt durch die robuste Schweizer Konjunktur legte der Geschäftsertrag um 3,7 Prozent auf 593 Mio. Fr. zu. Dies ist das beste Ergebnis seit Gründung der Bank im Jahre 1958.
Haupttreiber war das Hypothekargeschäft, das um 4,4 Prozent auf 26,1 Mrd. Fr. wuchs. Hier sei die Eröffnung von drei neuen Filialen im vergangenen Jahr zum Tragen gekommen, sagte Nedwed. Zudem hätten die Kunden das Angebot genutzt, bereits neun Monate vor Ablauf ihre Hypothek erneuern zu können, ohne einen Aufschlag bezahlen zu müssen.
Keine Überhitzung"Wir sind nicht der Meinung, dass der Schweizer Hypothekarmarkt als Ganzer überbewertet ist und sich eine Preisblase gebildet hat", sagte Nedwed im Hinblick auf die Schweizerische Nationalbank (SNB), die wiederholt vor Übertreibungen gewarnt hat.
Zwar habe sich das Hypokreditvolumen für Privatkunden in der Schweiz in den letzten 20 Jahren deutlich mehr als verdoppelt. Preisbereinigt ergebe das eine Zunahme von rund 4 Prozent pro Jahr. Das sei nicht sehr viel angesichts des Bevölkerungswachstums. Regional sei allerdings am Genfersee eine Preisblase erkennbar.
Sprunghaft zugelegt hat die Bank bei den Konsumkrediten, bei denen sie im letzten Jahr in die Offensive gegangen war. Dank ihrer tiefen Zinsen, die rund halb so hoch sind wie bei der Konkurrenz, konnte die Migros Bank das Volumen der Privatkredite um 40 Prozent auf 805 Mio. Fr. erhöhen, sagte Nedwed.
Neuer RekordgewinnWieviel Ertrag die Migros Bank mit ihren Konsumkrediten mache, wollte Nedwed nicht bekannt gaben. Insgesamt nahm der Zinserfolg als Hauptertragsquelle der Migros Bank um 15,7 Mio. auf 473,7 Mio. Fr. zu (+3,4 Prozent). Auch das kleinere Kommissions- und das Handelsgeschäft verbesserten die Erträge.
Auf der anderen Seite konnte die Bank die Kosten dank ihrer neuen IT um 41 Mio. Fr. senken. Dies trieb den Bruttogewinn um fast ein Viertel auf 315 Mio. Franken.

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SDA-ATS