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Mikaela Shiffrin macht einen weiteren grossen Schritt zum Gewinn des Gesamt-Weltcups. Drei Tage vor ihrem 22. Geburtstag siegt die Amerikanerin vor Heimpublikum beim Riesenslalom von Squaw Valley.

Mikaela Shiffrin, die Dominatorin im Slalom, fährt auch im Riesenslalom immer stärker. In Squaw Valley in Kalifornien, wo erstmals seit fast 50 Jahren wieder Rennen auf höchster Stufe stattfinden, errang die Amerikanerin ihren bereits 30. Sieg im Weltcup, den zehnten alleine in diesem Winter, aber den erst vierten in der Sparte Riesenslalom. Im Oktober 2014 hatte Mikaela Shiffrin ihren Premierensieg in dieser Disziplin errungen, am Semmering waren Ende Dezember zwei weitere Erfolge hinzu gekommen.

Am Ende wurde es aber noch knapp. Um lediglich 7 Hundertstel verwies Shiffrin die Italienerin Federica Brignone, zuletzt vor der WM Siegerin Kronplatz, auf Platz 2. Brignone hatte bei Halbzeit als Vierte eine knappe Sekunden zurückgelegen. Die Französin Tessa Worley riskierte nicht alles und wurde Dritte, womit auch der Kampf um die kleine Kristallkugel vertagt wurde. Hier allerdings liegen die grossen Vorteile weiter bei der Weltmeisterin aus Le Grand-Bornand. 80 Punkte trennen Worley und Shiffrin vor dem letzten Rennen beim Finale in Aspen. Die Amerikanerin wird also auch in einer Woche in Colorado gewinnen müssen. Worley reicht ein 12. Platz in jedem Fall.

Im Kampf um den Gesamt-Weltcup scheint Mikaela Shiffrin aber schon in Squaw Valley, dem Olympia-Ort von 1960, alles klar machen zu können. Aktuell beträgt ihr Vorsprung auf die Slowenin Ilka Stuhec, die bereits im ersten Lauf ausgeschieden war, 278 Punkte. Gewinnt Shiffrin auch noch den Slalom vom Samstag, wächst ihre Reserve auf eine Höhe an, die nur noch in der Theorie zu knacken ist.

Holdener so gut wie noch nie im Riesenslalom

Nur drei Schweizerinnen waren in Abwesenheit der verletzten Lara Gut nach Squaw Valley gereist. Von diesem Trio schlug sich Wendy Holdener am besten. Die Kombinations-Weltmeisterin, Zwölfte nach dem ersten Lauf, belegte letztlich Platz 13 Das war ein Schritt in die richtige Richtung, denn so gut klassiert war die 23-jährige aus Unteriberg in einem Weltcup-Riesenslalom noch nie. Ihre bisherige Bestmarke war Rang 15, den sie vor drei Jahren in Are herausgefahren hatte. Ihre Bestmarke in diesem Winter waren zwei 16. Plätze.

Die Zürcherin Simone Wild und die Walliserin Mélanie Meillard, die beide in dieser Saison schon in die Top 10 gefahren waren, mussten sich mit den Rängen 17 und 18 begnügen. Ein gewichtiger positiver Aspekt aber blieb: Alle drei Schweizerinnen werden in Aspen im abschliessenden Riesenslalom mit dabei sein. Neben Wild schafften auch Holdener und Meillard die Qualifikation fürs Finale, welches nur den ersten 25 der Weltcup-Wertung offen steht.

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SDA-ATS