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Der Maschinenhersteller Mikron hat ein Halbjahr zum Vergessen hinter sich. Das Unternehmen vermeldet einen Verlust in den ersten sechs Monaten - dies vor allem, weil amerikanische Kunden Investitionen auf die zweite Jahreshälfte verschoben haben. (Archiv)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Für den Maschinenhersteller Mikron ist das erste Halbjahr 2017 enttäuschend verlaufen. Weil Aufträge auf das zweite Halbjahr verschoben wurden, vermeldet das Unternehmen für die ersten sechs Monate einen Verlust beim Ergebnis und einen deutlich tieferen Umsatz.

Bei Mikron sind die Bestellungen im ersten Halbjahr um insgesamt 8,4 Prozent auf 114,2 Millionen Franken zurückgegangen. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode gruppenweit um 6,8 Prozent auf 118,4 Millionen Franken, wie Mikron am Dienstag mitteilte.

Daraus resultierte ein Verlust beim Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von 0,8 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 1,7 Millionen Franken.

Doch laut der Mitteilung soll sich die Situation im zweiten Halbjahr wieder verbessern. Mikron verweist auf "in Aussicht gestellte Kundenaufträge". Deshalb geht die Gruppe von einem Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr aus, "sodass Ende Jahr ein Umsatz auf Vorjahresniveau resultieren sollte".

Zudem will Mikron weiter Kosten senken und die Effizienz steigern. Deshalb bleibt das Unternehmen bei seiner Prognose, dass sich das Betriebsergebnis EBIT im Gesamtjahr, verglichen mit 2016, leicht verbessern soll.

US-Kunden verschieben Investitionen

Gebremst wurde Mikron vor allem von den US-amerikanischen Kunden. Diese haben "nur sehr zurückhaltend" investiert und einzelne, bereits zugesagte Aufträge auf das zweite Halbjahr verschoben. Deshalb brach der Bestellungseingang im Segment Automation um 21 Prozent ein auf 53,7 Millionen Franken. Entsprechend ging der Umsatz in dieser Sparte um 10,7 Prozent auf 60,7 Millionen Franken zurück. Die europäischen Kunden aus der Pharma- und Medizintechnikindustrie hingegen haben regelmässig neue Aufträge erteilt.

Das Werkzeuggeschäft im Segment Machining entwickelte sich besser. Die Bestellungen legten um 6,5 Prozent auf 60,5 Millionen Franken zu, dies im Vergleich zu einer relativ schwachen Vorjahresperiode. Der Umsatz sank um 2,4 Prozent auf 57,9 Millionen Franken. Damit konnten im Vergleich zur Vorjahresperiode beide Segmente ihren Umsatz nicht halten.

Beim Betriebsergebnis verbesserte sich die Sparte Machining um 1,4 Millionen Franken auf -1,8 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte ein Verlust von 3,2 Millionen Franken resultiert. Das Segment Automation erzielte mit 0,2 Millionen Franken einen knapp positiven EBIT.

Mikron beliefert die Automobil-, die Pharma-, die Medizintechnik-, die Konsumgüter-, die Schreibgeräte- und die Uhrenindustrie mit hochpräzisen Systemen für die Fertigung in grossen Stückzahlen. Ihre Hauptstandorte hat die Gruppe in Boudry und Agno in der Schweiz. Produktionswerke betreibt Mikron auch in Deutschland, Singapur, China und den USA. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 1250 Mitarbeitende.

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SDA-ATS