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Der französischer Olivenbauer Cédric Herrou ist wegen seiner Hilfe für Migranten verurteilt worden. Ein Gericht in Nizza verhängte in dem viel beachteten Prozess eine Geldstrafe auf Bewährung. (Archiv)

KEYSTONE/AP/CLAUDE PARIS

(sda-ats)

Ein französischer Olivenbauer ist wegen seiner Hilfe für Migranten im Grenzgebiet zu Italien verurteilt worden. Ein Gericht in Nizza verhängte in dem viel beachteten Prozess eine Geldstrafe von 3000 Euro auf Bewährung.

Damit entschieden sich die Richter für ein mildes Urteil für den Bauern Cédric Herrou, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag berichtete. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung gefordert.

Herrou war durch den Prozess zu einer nationalen Symbolfigur für Flüchtlingshelfer geworden, er hatte sein Handeln als politische Aktion bezeichnet.

An der Grenze östlich von Nizza versuchen zahlreiche Migranten, die über das Mittelmeer nach Italien gelangt sind, weiter Richtung Norden zu kommen. Die französische Polizei fängt viele von ihnen ab und schickt sie zurück. Herrou half den Migranten und brachte sie über die Grenze nach Frankreich.

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SDA-ATS