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Lausanne - In der Schweiz konsumieren 11- bis 17-Jährige jährlich alkoholische Getränke im Wert von ungefähr 220 Millionen Franken. Das zeigt eine Untersuchung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit.
Die Ergebnisse "machen einmal mehr deutlich, dass der Jugendschutz noch zu wenig greift", lässt sich SFA-Direktor Michel Graf in einer Medienmitteilung zitieren. Alkohol werde hierzulande nach wie vor verharmlost und sei jederzeit billig zu haben.
Jugendliche reagierten körperlich und psychisch empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene, schreibt die SFA. Alkoholvergiftungen, Unfälle, Aggressivität oder Probleme in Schule und Ausbildung könnten daraus resultieren. Zudem könne das Rauschtrinken das Gehirn Jugendlicher schädigen.
Die Abgabevorschriften konsequent einzuhalten und zu überwachen bleibe zentral. Hier spielten Testkäufe durch Jugendliche eine wichtige Rolle.
Gemäss einer Schätzung des Bundes gibt die Schweizer Bevölkerung jährlich rund 10 Milliarden Franken für alkoholische Getränke aus. Die von Minderjährigen konsumierten Alkoholika machen mit rund 220 Millionen etwa zwei Prozent des Gesamtumsatzes aus.

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SDA-ATS