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Donald Trumps Aufruf an die Besitzer der NFL-Teams, Spieler zu entlassen, die während des Abspielens der Hymne protestieren, führt vor den NFL-Spielen der 3. Runde zu einer Protestwelle.

Mindestens 100 Footballer protestierten während der Hymne entweder kniend oder stehend. Drei Teambesitzer gesellten sich zu den protestierenden Sportlern. Zu den ersten Protesten kam es vor gut einem Jahr wegen exzessiver Polizeigewalt gegen Afroamerikaner.

Präsident Trump steht mit seiner entschiedenen Meinung, Profisportler sollten die Bühne nicht zu Protesten nützen, nicht alleine da. In der in den USA äusserst populären NASCAR-Serie (Tourenwagen) würde entlassen, wer während der Hymne protestiert. Die Pittsburgh Steelers, das Team des schweiz-stämmigen Quarterbacks Ben Roethlisberger, blieben während der Hymne in der Kabine - nicht aus Protest gegen Trumps Tweets, sondern um den Spielern nicht die Gelegenheit zu geben, ein Statement abzugeben.

Der amerikanische Finanzchef Steven Mnuchin stellte sich ebenfalls auf Trumps Seite und forderte, dass den Spielern in den Dresses ihrer Teams das Recht zu Protestaktionen genommen würde. Wer protestieren wolle, solle das als Privatperson tun, nicht auf dem Spielfeld. Mnuchin lobte Trumps Absicht, die Nation einen zu wollen. Die Nationalhymne stehe für Einigkeit.

Initiiert wurde der Hymnen-Protest vor gut einem Jahr von Colin Kaepernick, dem Quarterback der San Francisco 49ers. Kaepernick fand auf diese Saison hin kein Team mehr - als Folge seines Protests.

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SDA-ATS