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Bei einem Anschlag auf einen NATO-Tanklaster sind im Nordwesten Pakistans mindestens 15 Menschen getötet worden. Behördenangaben zufolge strömten viele Bewohner der Stadt Landi Kotal in der unruhigen Stammesregion Khyber zu dem Laster.

Dieser war durch einen Sprengsatz in Brand gesetzt worden, schien dann aber gelöscht zu sein. Das Feuer sei jedoch erneut ausgebrochen, während die Anwohner auslaufenden Treibstoff in Eimern auffingen. Bei den Toten handle es sich ausschliesslich um Zivilpersonen im Alter von neun bis 30 Jahren, sagte ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP.

Unter ihnen seien neun Mitglieder einer Familie der Ortschaft Landi Kotal und insgesamt fünf Jungen. Sie wollten den Treibstoff aus dem Wrack demnach auffangen, um ihn später zu verkaufen. Für einen Liter hätten sie rund 100 Rupien (1 Franken) erhalten.

Zweiter Anschlag

Ohne tödliche Folgen verlief ein weiterer Anschlag auf einen NATO-Konvoi mit Nachschub für die internationalen Truppen im benachbarten Afghanistan.

Dabei wurden nahe der Stadt Torkham ebenfalls im Nordwesten Pakistans elf Lastwagen zerstört, wie ein anderer Behördenvertreter AFP sagte. Demnach brannten die Fahrzeuge aus, nachdem gegen Mitternacht ein Lastwagen durch eine Explosion erschüttert wurde. Die meisten Lkw seien mit Treibstoff beladen gewesen.

Eine pakistanische Talibangruppe bekannte sich zu den beiden Anschlägen. Die Tanklastwagen zur Versorgung der NATO-Truppen, die von Pakistan aus nach Afghanistan fahren, sind immer wieder Ziel von Angriffen.

Die Taliban hatten sich am Freitag auch für einen Bombenanschlag auf zwei Fahrzeuge des US-Konsulats im pakistanischen Peshawar bekannt. Dabei war ein Mensch getötet worden.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS