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Mindestens 15 Tote bei Anschlag auf Spielclub in Karatschi

Bei einem Bombenanschlag auf einen Spielclub in der grössten pakistanischen Stadt Karatschi sind am Donnerstag mindestens 15 Menschen getötet worden. 35 Menschen seien verletzt worden, teilte der Gesundheitsminister der südlichen Provinz Sidh, Sagheer Ahmed, mit.

Zunächst war unklar, ob die Bombe gelegt oder geworfen worden war. Zum Zeitpunkt der Explosion hätten sich zahlreiche Menschen in dem Spielklub aufgehalten und Karten gespielt, sagte der Polizist Irshad Sehar.

Glücksspiele sind in Pakistan verboten. Es gibt aber hunderte illegale Spielclubs im Land. Zum Anschlag am späten Donnerstagabend (Ortszeit) bekannte sich zunächst niemand. Wahrscheinlich handele es sich bei den Tätern um "kriminelle Elemente" und nicht um militante Islamisten, sagte Minister Ahmed.

In der 16-Millionen-Einwohner-Stadt Karachi, der Provinzhauptstadt, kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Banden oder Anhängern politischer Parteien.

Radikale Taliban hatten allerdings Angriffe auf Orte angekündigt, an denen sich Menschen zu un-islamischen Aktivitäten versammeln. In den vergangenen Jahren sind bei Selbstmordanschlägen und anderen Angriffen von Islamisten tausende Menschen gestorben.

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