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Mindestens 16 Tote bei Anschlagsserie im Nordosten Syriens

Bei einer Anschlagsserie im Nordosten Syriens sind mindestens 16 Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. In der Stadt Kamischli seien am Mittwoch in drei Restaurants Bomben explodiert, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Mindestens einer der Sprengsätze wurde von einem Selbstmordattentäter gezündet. Zu den Anschlägen bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Nach Angaben der Beobachtungsstelle, die ihre Informationen von Ärzten und Aktivisten vor Ort bezieht, wurden bei den Anschlägen 30 Menschen verletzt.

Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, sprengte sich der Selbstmordattentäter in einem Restaurant in einem christlichen Viertel von Kamischli in die Luft. Die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq berichtete, die Dschihadisten hätten die Anschläge verübt und "dutzende Menschen getötet und verletzt".

Kamischli liegt in der Provinz Hassaka an der Grenze zur Türkei. Die Stadt wurde in diesem Jahr schon von mehreren Anschlägen erschüttert. Einige Teile Kamischlis stehen unter Kontrolle kurdischer Milizen. Die Anschläge ereigneten sich laut der Beobachtungsstelle in einem von den Regierungstruppen kontrollierten Stadtteil.

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