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Verwandte warten ausserhalb des Heimes auf Neuigkeiten.

KEYSTONE/AP/LUIS SOTO

(sda-ats)

Bei einem Feuer in einem Heim für Kinder und Jugendliche in Guatemala sind am Mittwoch mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden 25 weitere Menschen verletzt.

Die Brandursache war zunächst unklar. Auch war zunächst nicht bekannt, wie viele der Opfer Kinder waren. Präsident Jimmy Morales bat bei einer Veranstaltung am Mittwoch um eine Schweigeminute für die Opfer.

Mehrere Verletzte wurden in Spitäler gebracht. Im Hospital Roosevelt in Guatemala-Stadt wurden 18 Opfer behandelt. 14 von ihnen seien in einem kritischen Zustand, sagte Direktor Carlos Soto der Zeitung "Prensa Libre". "Sie haben Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten", sagte er. "Die Verbrennungen, die ich gesehen habe, betreffen 50 Prozent der Körperoberfläche."

Die Jugendeinrichtung in der Ortschaft San José Pinula nahe Guatemala-Stadt wird von der staatlichen Wohlfahrt betrieben. In dem Haus leben Kinder und Jugendliche, die wegen häuslicher Gewalt aus ihren Familien genommen wurden. Allerdings sollen auch kriminelle Jugendliche in der Einrichtung untergebracht worden sein.

Zuletzt hatten sich die Minderjährigen über schlechte Behandlung durch die Betreuer und schlechtes Essen beschwert. In der Nacht zum Mittwoch flohen etwa 60 Kinder und Jugendliche aus dem Heim.

Medienberichten zufolge kam es in der Einrichtung zum Streit und die Minderjährigen steckten Matratzen in Brand. Das Feuer breitete sich danach auf den Rest der Einrichtung aus.

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SDA-ATS