Navigation

Mindestens 19 Verletzte bei Autobombenanschlag in Beirut

Dieser Inhalt wurde am 24. Juni 2014 - 05:23 publiziert
(Keystone-SDA)

Bei einem Autobombenanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind nach offiziellen Angaben mindestens 19 Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, detonierte der Sprengsatz kurz nach Mitternacht im Süden der Stadt.

Der Süden gilt als Hochburg der Schiiten-Bewegung Hisbollah. Die Explosion ereignete sich demnach nahe eines Kontrollpostens der Armee und eines Cafés, in dem Fussballfans das Weltmeisterschaftsspiel zwischen Brasilien und Kamerun verfolgten.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrere Anschläge in Bezirken mit einem hohen Anteil von Hisbollah-Anhängern gegeben. Zu einigen dieser Anschläge bekannten sich sunnitische Extremistengruppen. Diese begründeten die Gewalt mit der Beteiligung der Hisbollah-Milizionäre am Bürgerkrieg im benachbarten Syrien.

Die vom Iran aufgerüstete Hisbollah kämpft im syrischen Bürgerkrieg auf der Seite der Truppen von Präsident Baschar al-Assad.

Nach Angaben von Sicherheitsbehörden steckt ein Selbstmordattentäter hinter dem jüngsten Anschlag. Erst vor drei Tagen hatte sich ein Selbstmordattentäter nahe eines Polizeipostens im Osten des Landes in die Luft gesprengt. Er riss einen Beamten mit in den Tod.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?