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Mindestens 27 Tote bei Doppelanschlag im Irak

Terroristen im Irak haben am Donnerstag in der Ölstadt Kirkuk 27 Menschen getötet und weitere 90 verletzt. Zunächst zündeten sie einen Sprengsatz während des Schichtwechsels auf dem Parkplatz der städtischen Polizei-Zentrale.

Als Ermittlungsbeamte und Schaulustige zusammenliefen, brachten sie eine Autobombe mit weit grösserer Sprengkraft zur Explosion. Eine dritte Autobombe explodierte nahezu zeitgleich in der Nähe. Sie hatte eine Polizeistreife zum Ziel.

Irakische Fernsehsender zeigten Bilder der Verwüstung, wie man sie im Irak schon länger nicht mehr gesehen hatte: Dicker schwarzer Rauch stand über dem Anschlagsort, Ambulanzen rasten mit heulenden Sirenen davon, ausgebrannte Autowracks säumten ihren Weg. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

Die Ölstadt Kirkuk ist traditionell von Spannungen zwischen verschiedenen Volksgruppen geprägt. In dem Ort leben Kurden, die auch die örtliche Regierung und den Grossteil der Sicherheitskräfte kontrollieren, sowie Araber und Angehörige der turkmenischen Minderheit.

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