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Im Irak reisst die Serie von blutigen Anschlägen vor den Provinzwahlen nicht ab. Allein am Montag starben mindestens 28 Menschen, Polizei und Spitalärzte zählten 145 Verletzte. Die Anschläge richteten sich sowohl gegen Zivilisten als auch gegen Polizeiangehörige.

Betroffen waren am Montag unter anderem der internationale Flughafen von Bagdad, wie die Polizei mitteilte. Dort seien an einem Kontrollposten vor dem Flughafen im Abstand von Sekunden zwei Autobomben explodiert. Zwei Reisende kamen ums Leben, ein Bericht der "Sumeria Times" sprach von drei Toten, zehn Personen erlitten Verletzungen.

Die Fahrzeuge waren nach Polizeiangaben in der Nähe der Einfahrt geparkt. Bei einer Routinekontrolle seien sie detoniert.

Der internationale Flughafen von Bagdad gehört zu den am besten bewachten Einrichtungen der Stadt. Passagiere und Besucher werden bereits vor Betreten des Gebäudes mehrfach kontrolliert.

In der nördlichen Provinz Salaheddin sprengte sich ein Selbstmordattentäter an einer Strassensperre der Polizei in die Luft. In der Stadt Kirkuk explodierten Autobomben vor einer schiitischen Moschee, vor dem Katasteramt und neben einem Fahrzeug mit kurdischen Kämpfern.

Mehrere Anschläge in Mossul

Weitere Anschläge ereigneten sich in Al-Hilla und Al-Musajib südlich von Bagdad, wo jeweils eine Bombe vor einem Restaurant detonierte, sowie in den nördlich der Hauptstadt gelegenen Städten Bakuba und Tikrit.

In der Stadt Mossul wurde eine Angehörige der christlichen Minderheit von Unbekannten erschossen. Auch zwei Soldaten und ein Bezirksbürgermeister fielen Attentaten zum Opfer.

Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Die meisten Anschläge im Irak gehen auf das Konto eines Ablegers der sunnitischen Terrororganisation Al-Kaida. Die Extremisten hatten bereits vor früheren Wahlen die Bevölkerung terrorisiert.

In 12 der insgesamt 18 Provinzen werden am Samstag neue Ratsmitglieder gewählt. Die Abstimmung gilt vor der Parlamentswahl im kommenden Jahr als Test, ob die schiitisch dominierte Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki sich durchsetzen kann. In der Provinz Babylon wurden schon am Montag Wachleute vor allen Wahllokalen postiert.

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SDA-ATS