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Bei einer schweren Explosion im Zentrum der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind am Montag mindestens 28 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Die Ursache des Unglücks war bis zum Nachmittag unklar.

Zeugen und Ministerpräsident Raila Odinga sprachen von einem Granatenanschlag. "Wir verurteilen die Terroristen, und wir wollen ihnen sagen, dass ihre Tage gezählt sind", zitierte der örtliche Sender NTV Odinga. Polizeikommissar Mathew Iteere zeigte sich hingegen überzeugt, dass ein elektrischer Schaden in einer Boutique die Explosion augelöst habe.

Zunächst war auch von einem Toten die Rede gewesen, jedoch wurden diese Angaben nicht bestätigt. Die Polizei riegelte das Gebiet ab. Rettungskräfte waren im Einsatz, während eine schwarze Rauchsäule vom Ort des Unglücks aufstieg.

Seit Monaten kommt es in Nairobi und anderen kenianischen Städten immer wieder zu Attacken. Bei den gegen die Polizei, Bars oder Kirchen gerichteten Angriffen wurden insgesamt mindestens zehn Menschen getötet.

Kenia hatte Ende vergangenen Jahres Truppen ins Nachbarland Somalia entsandt, um dort die radikalislamische Miliz Al-Schabaab zu bekämpfen, die mit der Terrororganisation Al-Kaida verbündet sind.

Al-Schabaab drohte darauf mit Vergeltungsschlägen auf kenianischem Boden. Bisher hat sich die Al-Schabaab jedoch zu keinem der Anschläge bekannt. Odinga machte klar, dass die Militäraktion weitergeführt werde.

SDA-ATS