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Bei einem schweren Zugunglück sind im Norden Indiens mindestens 30 Menschen getötet worden, darunter mehrere Kinder. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, als ein Schnellzug am Freitag im Bundesstaat Uttar Pradesh Landes entgleiste.

Der Lokführer habe am Bahnhof in Banchrawa im Bundesstaat Uttar Pradesh ein Signal übersehen, sagte Bahnsprecher Neeraj Sharma am Freitag laut Angaben der Nachrichtenagentur dpa. Deswegen seien zwei voll besetzte Waggons des Expresszuges von Dehradun nach Varanasi entgleist.

Die beiden Waggons seien ineinander verkeilt und verbogen, berichtete Sharma weiter. "Die Rettungskräfte hatten Probleme, die Menschen aus den Abteilen zu retten und die Leichen zu bergen. Sie brauchten mehr als sechs Stunden." Nur mit Hilfe von Schneidbrennern und Kränen konnten die Helfer zu den Eingeklemmten vordringen.

Zum Hergang des Unglücks gab es zunächst verschiedene Versionen, wie die indische Nachrichtenagentur IANS berichtete. In einer Mitteilung der Bahn habe es zunächst geheissen, der Zug sei hinter dem Haltesignal in einen Sandhaufen gefahren. Ein Sprecher der Bahn hingegen habe erklärt, der Lokführer habe die Notbremse gezogen und daraufhin sei der Zug entgleist.

Fernsehbilder zeigten zwei umgekippte Waggons neben den Gleisen. Einer der Waggons war einem Behördenmitarbeiter zufolge leer, dadurch seien weniger Tote zu beklagen.

Auf Indiens riesigem Streckennetz kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Millionen Menschen fahren dort täglich mit dem Zug. Erst im vergangenen Monat wurden bei einem Zugunglück in Südindien mindestens zehn Menschen getötet.

Die indische Regierung will die Bahn mit Investitionen in Milliardenhöhe sicherer und wirtschaftlicher machen. Das Eisenbahnministerium versprach den Angehörigen der Toten jeweils 200'000 Rupien, das entspricht etwa 3150 Franken.

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SDA-ATS